
Definiere container-type: inline-size und vergib eindeutige container-name-Werte, damit Selektoren klar bleiben. Prüfe, welche Box die passende Kontextgrenze bildet, etwa die Kartenhülle statt des Grid-Elternteils. So greifen Regeln genau dort, wo Inhalte tatsächlich umfließen. Lege an dieser Stelle auch deine Abstands-Tokens fest, damit alle Varianten konsistent bleiben. Dokumentiere Entscheidungen im Komponentenhandbuch, damit Kolleginnen schnell anschließen können.

Kombiniere @container-Queries mit clamp(), um Innenabstände und Gaps dynamisch zu skalieren. Beispiel: padding: clamp(var(--s-2), 2cqi, var(--s-4)); nutzt Containerabfrageeinheiten, sodass Räume proportional zur Komponentengröße wachsen. Das reduziert harte Sprünge, macht Mikroanpassungen überflüssig und hält Lesbarkeit stabil. Teste edge cases mit extrem breiten oder schmalen Inhalten und lege sinnvolle Unter- sowie Obergrenzen fest, um sirupartige Weiten oder gequetschte Blöcke zu vermeiden.

Baue deine Bibliothek so, dass jede Komponente Dichte-Varianten kennt: compact, cozy, spacious. Die Auswahl erfolgt per @container statt globalem Breakpoint. Dadurch funktionieren Karten, Listen und Formulargruppen zuverlässig in Sidebars, Hauptspalten oder Kartenansichten. Verknüpfe die Varianten mit Design-Tokens, schreibe Visual Regression Tests und dokumentiere Verhalten in Storybook. Fordere dein Team auf, reale Inhalte zu verwenden, damit Abstände an echten Problemen gemessen werden.
Nutze Grid- und Flex-Overlays, um Lücken zu visualisieren. Prüfe Containergrößen live, schalte unterschiedliche Dichten per CSS-Variante und zeichne Layout-Shifts im Performance-Panel auf. Ergänze Storybook mit Extremfällen und Golden Masters für visuelle Regressionstests. So erkennst du früh, wenn Abstände kippen oder Text plötzlich umbrechen muss. Dokumentiere Funde als kurze Clips, um Teamkolleginnen schnell mitzunehmen und nachhaltige Verbesserungen anzustoßen.
Ausreichende Innenabstände und konsistente Lücken erhöhen zielsicher die Trefffläche, die Lesbarkeit und die Orientierung per Tastatur. Denke an Fokusringe, ausreichend Kontrast und platzierte Ruheflächen. Mit Container Queries lässt sich Dichte erhöhen, ohne Barrieren zu schaffen. Teste mit Screenreadern, vergrößertem Zoom und reduzierter Bewegungspräferenz. Sammle Rückmeldungen echter Nutzender, notiere Stolpersteine und priorisiere sie im Backlog. Gute Räume sind fühlbar, auch ohne Design-Kenntnisse.
Eine E‑Commerce-Liste litt unter gequetschten Titeln, unruhigen Kacheln und duplizierten Media Queries. Durch Grid mit minmax(), gap und containerbezogene Padding-Werte wurde die Oberfläche ruhiger, Suchzeiten sanken, die Interaktion pro Sitzung stieg. Das Team entfernte 40 Prozent veralteter Utilities und dokumentierte klare Dichtevarianten. Miss nach dem Rollout Metriken wie Scrolltiefe, Bounce und Konversionsrate, und teile deine Ergebnisse, damit andere von deiner Erfahrung profitieren.